Es war einmal eine dunkle und sturmfreie Nacht, und die Bärchen waren auf dem Weg in den hohen Norden. Schon von weitem konnten sie die Rotlichter Hamburgs erkennen und kamen schließlich in der Heimat des Fischkutters und Fischbees an. Während der dunkelsten Stunden der Nacht nahm Care Bär seine Schädel aus seinem Rucksack hervor, und die Bärchen setzten sich in einen Shamanenzirkel, ganz ahnungslos, was ihnen in den nächsten Tagen bevorstehen wird….

Auf los geht’s los. Zum Frühstück haben die Bärchen die Farmers verputzt: Erster Sieg 10:6. Weiter so!

Im nächsten Spiel ging es gegen die Discketten, und leider wurde es keine schöne Geschichte: Am Anfang waren die Bären ganz hilflos gegen die Zone-Defense der Discketten. Während einem Time-out versuchen die Bärchen sich zu erinnern, was man im Training den ganzen Winter geübt hat: Den Kopf kühl halten und ruhig gegen die Zone spielen. Das Bild des Spieles änderte sich, aber leider zu spät. The Game ist over und die Kappe des Care Bärs donnert gegen die Wand: die Niederlage ist eine saure Tatsache.

Im nächstes Spiel ging es gegen die Gastgeber, den Fischkutter: Am Anfang war das Spiel sehr ausgeglichen. Während dem Time-Out erklärte Bärchen-Captain unsere Taktik, die diese Wochenende gilt: „Lass uns geiles Ultimate zocken“, und für dieses Bärchen-Team passt es doch sehr gut. Und so erkämpften sich die Bärchen einen deutlichen Vorsprung. Am Ende steht es 9:6 für DiscUrs und wir sind Poolsieger!

Am Nachmittag spielen die Bärchen gegen den Rotor. Das Spiel ist knapp, aber gleichzeitig wird es immer deutlicher, dass heute nichts die Bärenbande stoppen kann. Wieder ein Sieg und so haben die Bärchen das letzte Spiel des Tages vor sich: Gegen Tequila spielen die Bärchen ihre eigenes Spiel, mit sicheren, kurzen Passen und lassen sich nicht von verirrten Hucks der Tequilas verwirren. Der müde Bärchenkopf kann es kaum verstehen, aber so ist es: Morgen sind wir im Halbfinal!

Am Abend gibt es noch ein Bierrace, darüber gibt es aber weniger zu erzählen. Im diesmaligen Bierrace ging es weniger um trinken und mehr um Bananen, Luftballon und einige Hygieneartikeln. All das Biertraining war vergebens und die Bärchen verfehlen das Finale deutlich. Egal, weiter trainieren: Auf zur Party. Das Thema in der Party war Rotlichten, und das haben die Bärchen natürlich sehr ernst genommen: Lisabär hatte sogar ihr rotes Fahrradlicht mitgenommen, das den Glitter in den Bärchen Fellen prächtig erstrahlen lässt. So tanzen die Bärchen mit den hübschen Schönheiten und attraktiven Seemänner bis die Morgenstunde…

Ein späteres „Morgenspiel“ um 11.30 Uhr passt für die Bärchen und alle sind bereit im Spiel gegen das PickUp Team ihr Bestes zu geben. Im diesem Team spielen auch einige Adler, die beim Bärchen Training spioniert haben. Vor dem Halbfinal war noch Zeit zu reflektieren, wie wir so weit gekommen sind. Was war unsere geheime Taktik? Der alte Räubär, der die Welt gesehen hat und endlich sein Comeback bei DiscUrs gegeben hat, hat mit seiner Weisheit das Wichtigste zusammenfasst: „Harte Defense mit rechts auf und einen T-Stack in der Offense“. Mehr braucht man nicht, und so sind die Bärchen im Final.

Im Final spielen die Bärchen wieder gegen den Rotor. Das Team haben wir gestern knapp geschlagen, und wir ahnten, dass es ein heißes Spiel wird. Mit guten Spirit kämpfen die Bärchen bis zum Ende, und der Glitter vom Vortag strahlt in Frühlingssonne in den Bärchen Fellen. Dieses Mal reicht die Anstrengungen nicht zum goldenen Pokal, aber die Bärchen können sehr zufrieden sein: Schönes Turnier, guter Spirit, und ein Team, das unglaublich gut zusammengespielt hat:  Besser könnte man das Indoorsaison kaum abschliessen. Mit leeren Händen muss man Hamburg nicht verlassen, die Bärchen tragen den mächtigen Pokal stolz nach Berlin.

In Hamburg sagt man Tschüss