Freitag, den 12. Februar, machten sich gegen Abend sieben mehr oder weniger erfahrene Bärchen mit dem doch-nicht-knallroten Vengabus auf den Weg nach Dortmund, um dort bei der DM Open 2. Liga Nord um den Klassenerhalt zu kämpfen. Unterstützt wurden sie dabei von zwei Parkscheiblern. Eine Bärin war bereits vor Ort und hatte für die Bärenbande ein Nachtlager errichtet.

Der nächste Tag wurde gleich mit dem Auftaktspiel gegen die Huck-Fressen begonnen. Das Ergebnis, eine 13:4 Niederlage, lässt wenig Spielraum für Interpretationen. Die Huck-Fressen zeigten ein sehr eingespieltes und sicheres Ultimate und ließen die Bären damit chancenlos.

Auch die nächsten beiden Spiele gegen La Famiglia und UMS Münster gingen ähnlich deutlich aus. Beim vierten Spiel gegen Bonnsai änderte sich das Bild dann aber. Discurs zeigte zum ersten Mal eine eingespielte Mannschaft. Das Match war gefühlt knapper, als das Ergebnis – 13:7 für Bonnsai – vermuten lässt.

Beim nächsten Spiel gegen die Funaten, das letzte für den Tag, konnten die Bären das Niveau des vorherigen Spiels aufrechterhalten. Gleichzeitig funktionierte all das, was bisher einfach nicht funktionieren wollte. Dieses bisschen Glück hat gereicht, um mit 13:10 den ersten Sieg für den Tag zu erspielen.

Mit einem mitgenommen Sieg startete Discurs top motiviert in den nächsten Tag. Der Turniermodus versprach drei weitere spannende Spiele. Die erste Begegnung gegen die Saxy Divers war auch genau das: ein Match auf Augenhöhe, das die Leipziger am Ende aber mit 13:10 verdient für sich entscheiden konnten.

Weniger spannend war dann leider das zweite Spiel: Eine ziemlich eindeutige 13:5 Niederlage gegen die Red Eagles.

Als gelungener Abschluss folgte dann jedoch das Spiel gegen die Gastgeber Torpedo Phoenix. Die Partie war so knapp wie es wird: 12:12, Universe Point! Den holten sich die Gastgeber und damit den 13:12 Sieg im letzten Spiel.

Mit nur einem Sieg belegten die Bären somit den letzten Platz und besiegelten ihren Abstieg. Kleiner Trost: Aufgrund der vielen nordischen Absteiger aus der 1. Liga war der Klassenerhalt aber auch mehr als nur ein Quäntchen Glück entfernt. Weniger ergebnisorientiert kann man aber auch zusammenfassen, dass sich an dem Wochenende sportlicher Ehrgeiz, Freude am Spiel sowie ein lockerer und humorvoller Umgang miteinander zu einem sehr gelungen Ultimate-Erlebnis zusammengefügt haben.

Allen Beteiligten herzlichen Dank dafür!